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1.2 Entstehung von Planeten

Quelle: Internet

Planeten entstehen zusammen mit ihrem Stern aus derselben Wolke — das erklärt, warum es sie so häufig gibt.

Am Anfang steht eine riesige, kalte Gas- und Staubwolke (v. a. Wasserstoff). Wird sie durch die eigene Gravitation instabil, kollabiert sie und beginnt zu rotieren. Aus Drehimpulserhaltung (vgl. Drehimpuls) flacht sie zu einer rotierenden protoplanetaren Scheibe ab — in der Mitte verdichtet sich der junge Stern.

In dieser Scheibe verkleben Staubkörner durch Stöße (zunächst elektrostatisch) zu immer größeren Brocken: von Staub über kilometergroße Planetesimale bis zu mond- bis marsgroßen Planetenembryos, die durch ihre Schwerkraft weitere Materie aufsammeln (Akkretion).

Ob ein Gesteins- oder ein Gasplanet entsteht, hängt vom Abstand zum Stern ab, weil die Temperatur in der Scheibe nach außen abnimmt:

Innen (heiß): nur Gestein und Metall bleiben fest → kleine, dichte Gesteinsplaneten. Außen (kalt): auch Eis bleibt fest, es gibt viel mehr Baumaterial → große Kerne sammeln zusätzlich Gas ein (Kernakkretion) → Gasriesen.

Das ist der Grund für die spätere Zweiteilung des Sonnensystems in innere Gesteins- und äußere Gasplaneten (siehe Sonnensystem).